Reise Tipps
Die Sommerhitze ist für viele Urlaubsreisende auf langen Strecken belastend. In medizinischen Notfällen sorgt die Autobahn-Notrufsäule für schnelle Hilfe. (GDV)
Die Sommerhitze ist für viele Urlaubsreisende auf langen Strecken belastend. In medizinischen Notfällen sorgt die Autobahn-Notrufsäule für schnelle Hilfe. (GDV)
Sommerhitze für Urlaubsreisende im Auto belastend
20.07.2010 | mp Hamburg - Gesundheitliche Probleme wie Kreislaufbeschwerden und Schwäche sind bei Sommerhitze auf längeren Autofahrten keine Seltenheit. Autobahn-Notrufsäulen sichern schnelle Hilfe für medizinische Notfälle. "Unsere Notrufzentrale ist technisch und personell auf diese Situation vorbereitet. Wir können sofort den unmittelbaren Kontakt zur nächstgelegenen Rettungsleitstelle herstellen, die dann über ihre Rettungskräfte die schnelle Hilfe sichert", erläutert Heiko Beermann, Geschäftsführer vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

An Autobahnen ist auf den Leitpfosten meist eine Pfeilmarkierung angebracht, die in Richtung der nächsten Meldemöglichkeit zeigt. Im Abstand von zwei bis vier Kilometern sind an beiden Seiten der Autobahn Notrufsäulen anzutreffen. Jede Säule enthält Angaben über den Namen der Autobahn, den Kilometerstand und die Notrufsäulen-Nummer. Diese Informationen sind vom Anrufer bei einem Notruf weiterzugeben.

Spürt der Autofahrer die ersten Anzeichen von Unwohlsein und Schwäche, sollte er sofort die nächste Raststätte beziehungsweise den nächsten Parkplatz ansteuern, um eine Pause einzulegen. Wer es nicht mehr bis dahin schafft und einen Notstopp einlegen muss, sollte das Auto verlassen und hinter der Leitplanke warten. Hitzeopfer müssen sich dabei allerdings ein schattiges Plätzchen suchen und viel trinken.

Vor allem für Säuglinge, kleine Kinder, ältere Menschen, Pflegebedürftige sowie chronisch Kranke stellt die Sommerhitze eine große Belastung dar. Lange Fahrten, aufgeheizte Fahrzeuge, Staus oder Flüssigkeitsmangel sind bei hohen Temperaturen besonders strapazierend. Viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen ist daher unerlässlich, empfohlen werden mindestens eineinhalb bis zwei Liter täglich. Dabei helfen auch wasserreiches Obst und Gemüse wie zum Beispiel Melonen, Tomaten und Gurken, die Flüssigkeit liefern. Wasser-Trinkflaschen sind bei Hitze immer mitzuführen, nicht nur im Auto. Wie sich jüngst zeigte, sollten auch Bahnfahrer ausreichend Flüssigkeit dabei haben. mp/al
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