Das Wetter spielt in Deutschland eine immer wichtigere Rolle. Im Sommer wird es besonders heiß, im Winter fallen die Temperaturen hingegen besonders tief unter den Gefrierpunkt. Die Schwankungen sind spürbar und jeden Morgen fragen Sie sich zurecht: Was ziehe ich heute eigentlich an? Mit einer Funk-Wetterstation sind Sie bestens informiert. Sie können nicht nur die Innentemperatur, sondern vor allem die Außentemperatur ablesen. Zudem bieten die Geräte auch eine Wettervorschau. Dennoch gibt es zahlreiche Unterschiede, die die verschiedenen Funk-Wetterstationen auszeichnen. Worauf sollten Sie beim Kauf also achten?

Die Wettervorschau: Woher kommt die Vorhersage?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, woher die Wetterstationen die Vorhersage für die kommenden Stunden oder sogar Tage beziehen. Es gibt Wetterstationen, die arbeiten autark, also ohne Informationen von außerhalb. Die Vorhersage entsteht hierbei aus der Veränderung des Luftdrucks. Ein starker Druckabfall ist beispielsweise der Hinweis auf ein näherndes Tief, das schlechtes Wetter mit sich bringt. Es gibt allerdings auch Wetterstationen, die die Vorhersage etwa per Satellit oder Internet erhalten. Die Analyse der Funk-Wetterstationen im Test hat gezeigt, dass diese Angaben in der Regel genauer sind, da sie von Meteorologen berechnet und vorhergesagt werden.

Die Montage: Wie werden die Wetterstationen installiert?

Moderne Wetterstationen bestehen aus zwei Teilen: Der Basisstation mit Display, auf dem auch die Daten angezeigt werden, sowie der Funksensor für den Außenbereich. Dieser sollte nach Möglichkeit in Reichweite zur Wetterstation montiert werden. Die Geräte sind in der Regel wasserdicht, dennoch kann ein geschützter Bereich, etwa unter dem Vordach, nicht schaden. Die Basisstation besitzt meistens Füße oder eine Wandhalterung, sodass der Ort der Montage Ihnen überlassen bleibt. Viele Kunden stellen das Gerät auf die Fensterbank, in unmittelbarer Nähe zum Funksensor. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass das Gerät auch die Innentemperatur misst. Oftmals ist es im Bereich der Fenster deutlich kühler am im restlichen Raum.

Welche Zusatzfunktionen bieten die Wetterstationen?

Es gibt Geräte, die lediglich die Innen- sowie die Außentemperatur anzeigen. Wer einfach nur schauen möchte, was er morgens zur Arbeit anziehen muss, ist damit gut bedient. Andere Wetterstationen bieten sogar die Möglichkeit, eine Verbindung mit dem Computer aufzubauen, und das Wetter über einen längeren Zeitraum auszuwerten. Hochpreisige Stationen können auch Windrichtung und -geschwindigkeit sowie die Regenmenge messen. Auch CO2- und UV-Intensität können häufig ermittelt werden. Dabei gilt jedoch: Je mehr Daten, desto größer die Wetterstation und desto unübersichtlicher auch das Display.

Der Preis: Was kostet eine Wetterstation?

Der Preis einer Funk-Wetterstation ist vor allem von den Funktionen, aber auch von der Qualität abhängig. Einfache und autarke Geräte sind bereits für unter 30 Euro erhältlich. Wird die Vorhersage von einer außenstehenden Stelle, zum Beispiel per WLAN oder Satellit, übermittelt, können auch Preis von bis zu 80 Euro möglich sein. Besonders teuer wird es hingegen, wenn auch Wind und Regen erfasst werden sollen. Für unter 100 Euro sind diese Wetterstationen gar nicht zu kaufen, teilweise sind bis zu 400 Euro zu zahlen. Diese Investition lohnt sich vor allem für Hobby-Meteorologen, die immer über alle Wetterdaten, vor allem über einen längeren Zeitraum, informiert werden wollen.